Business Intelligence – BI

Alexander

Business Intelligence (BI) Definition

Business Intelligence bezeichnet die systematische Analyse des eigenen Unternehmens. BI-Systeme operieren technologie- und datengetrieben und unterstützen dabei, Erkenntnisse über betriebliche Abläufe zu gewinnen. Das soll Management-Entscheidungen und Geschäftsabläufe verbessern.

Wie funktioniert Business Intelligence?

BI-Lösungen sind potentiell für eine große Bandbreite an Aufgaben geeignet. So auch für:

  • Data-Mining – die Untersuchung vorhandener Datenbanken, um neue Informationen zu generieren
  • Reporting – klassisches Berichtswesen, das wichtige betriebliche Kennzahlen erfasst
  • Dashboards – die Visualisierung von Daten für Entscheider
  • Automatisierung des Controllings – Einsatz von Software-Bots, um Daten zu erfassen und auszuwerten
  • Ergebnisprognose – Simulation mittels vorhandener Daten und Ermittlung des “Best Case”

Grundsätzlich nutzen Unternehmen BI insbesondere, um die immer weiter ansteigende Datenmenge zu verwalten, zu analysieren und nutzbar zu machen. Daher ist es essentiell für eine BI-Lösung, Informationen aus verschiedenen internen und externen Datenquellen extrahieren zu können, um sie anschließend für die Analyse zu nutzen. In einem nächsten Schritt entstehen dann häufig Daten-Visualisierungen und Dashboards, um die Erkenntnisse für Entscheidungsträger zugänglich und jederzeit aktuell verfügbar zu machen.

Klassische Einsatzgebiete von BI liegen in den Bereichen Finanzen und Controlling. Die Bereiche Marketing und Sales haben jedoch in ihrer Bedeutung für BI zugenommen, insbesondere weil hier viele Daten in hoher Qualität verfügbar sind. Immer mehr Softwarelösungen bieten integrierte Analyse-Möglichkeiten an, die sich jedoch meist auf die eigenen Daten beschränken. Zusätzlich besteht immer öfter die Möglichkeit, relevante Daten aggregiert oder als Rohdaten zu exportieren (Log Level Data oder Data Logs), um sie so in BI-Systeme in der gewünschten Granularität einfließen zu lassen.

Ein wichtiger Trend der BI liegt im Data Quality Management. Die Datenqualität rückt insbesondere in den Vordergrund, weil die Zahl der Systeme wächst, die heute Daten liefern. Manche dieser Systeme sind auf dem neuesten Stand – andere, etwa einstmals proprietär entwickelte Systeme, gelten jedoch mittlerweile als veraltet.

Der Nutzen von Business Intelligence

Der Nutzen einer BI-Lösung liegt in der Möglichkeit, Daten aus verschiedensten Quellen zu heben und bei Bedarf in Echtzeit bereitzustellen. Moderne BI-Tools oder Software ermöglicht es zudem, komplexe Daten auch ohne Programmierkenntnisse zu extrahieren, zu transformieren und anschließend abzubilden. Damit haben nicht nur ausgebildete Daten-Analysten einfachen und direkten Zugriff, sondern auch Fachbereichs-Mitarbeiter.

Darüber hinaus bieten BI-Tools oftmals Funktionen für den Daten-Export. Dadurch lassen sich bereinigte und aufbereitete Daten in anderen Systemen oder auch für klassische Excel-Reports leicht verwenden. Mitarbeiter profitieren somit von effizienteren Arbeitsprozessen und sehen sich in die Lage versetzt, Daten für ihre tagtäglichen Entscheidungen zu nutzen.

 

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