ERP-Beratung und ERP-Consulting

Alexander

ERP steht für das weite Feld des Enterprise-Resource-Planning. Darunter fallen insbesondere die Bereiche Produktion, Finanzen, Personal und Logistik. ERP deckt diese Kernbereiche eines Unternehmens fachlich und operativ ab, wobei es gilt, Schnittstellen zu den anderen Unternehmensbereichen herzustellen. Eine ERP-Lösung einzuführen, ist komplex, jedoch lohnt sich die Mühe: Ist ein ERP erfolgreich in die Systemlandschaft eines Unternehmens integriert, können sich durch den Einsatz enorme Vorteile ergeben.

Wie läuft eine ERP-Beratung ab?

Mit Hilfe einer unabhängigen ERP-Beratung lassen sich verschiedene Lösungen für bestehende oder künftige ERP-Systeme vergleichen.

In einem Auswahl- oder Ausschreibungsverfahren – auch Request for Proposal (RfP) genannt –, wird ein Anforderungsprofil definiert, welches den exakten Bedarf für Unternehmen bestimmt. Anhand dieses Profils wird die passende Software-Lösung ermittelt. Allein in Deutschland gibt es rund 600 verschieden Anbieter von ERP-Systemen. Hinsichtlich der Auswahl einer geeigneten ERP-Software steht der Berater dem Unternehmen zur Seite und berät ausführlich.

Im Rahmen einer ERP-Einführung oder -Optimierung legt der Berater zudem Zeit-, Budget- und Qualitätsziele fest, die entsprechend umzusetzen sind. Auch bei der Implementierung begleitet der ERP-Berater und unterstützt den Kunden auf unterschiedliche Weise. Sei es konzeptionell, technisch oder in Form von Schulungen. So wird gewährleistet, dass das gesamte Potenzial einer modernen ERP-Lösung ausgeschöpft wird.

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Welche Vorteile bieten eine ERP-Beratung?

Insgesamt sind die Aufgaben von ERP-Beratern sehr umfangreich: Sie analysieren Geschäftsprozesse und beschreiben den Soll-Zustand im Rahmen einer sogenannten Anforderungsdefinition beziehungsweise Leistungsbeschreibung. Sie analysieren mögliche Lösungsansätze und erarbeiten einen Plan für die anstehende Implementierung. So erhalten Unternehmen passgenaue Lösungen statt “one size fits all” – für genau die Prozesse, bei denen nach interner Wahrnehmung der höchste Bedarf besteht.

Berater beurteilen typischerweise auch, welche Lösung die Anforderungen am besten abdeckt. So kann es gut sein, Zum Beispiel kann es sein, dass für die Kernfunktionen einer der klassischen, marktführenden ERP-Anbieter in Frage kommt, während für angrenzende Prozesse andere Systeme bessere Lösungen bieten.  Moderne Customer-Relationship-Management-Systeme (CRM) oder einer der vielen jungen Softwarepakete kommen hier als Service-Anbieter in Frage.

Die Berater unterstützen auch dabei, sich einen Überblick der aktuellen Best Practices in der ERP-Nutzung zu verschaffen. Anhand des ermittelten Bedarfs lässt sich anschließend eine ERP-Software-Lösung auf Basis eines Evaluierungsverfahrens auswählen und in eine bestehende Systemlandschaft integrieren.

Definiert ein Unternehmen bereits in der Planungsphase seine Anforderungen präzise, vermeidet dies unnötigen Aufwand während der technischen Implementierung: Nicht zuletzt ist die externe Expertise auch dafür hilfreich. Berater bringen überdies umfassende Erfahrungswerte mit. Des Weiteren verfügen sie über umfangreiche Kenntnisse mit verschiedenen Ansätzen aus den jeweiligen Branchen. Der Sachverstand eines Beraters fließt direkt in den Planungs- und Umsetzungsprozess ein, um innerhalb des Zeit- und Budgetrahmens implementieren zu können. Ein Unternehmen profitiert von einer ERP-Beratung daher insgesamt durch effizientere Prozesse und ein verlässliches Transformationsmodell.

Warum sollte ein ERP-System eingeführt werden?

Es gibt viele Gründe, eine ERP-Beratung zu erwägen und ein ERP System als zentralen Bestandteil einer IT-Infrastruktur einzuführen. Einige Gründe hierfür sind:

  • Einheitliche Datenbasis – Eine einheitliche Datenbasis erleichtert die Kommunikation und den Informationsaustauschen zwischen den Abteilungen. Doppelte Tätigkeiten werden vermieden
  • Zeitersparnis – ERP Systeme passen sich schnell ändernden Anforderungen an. Verbesserungen werden kurzfristig umgesetzt, somit haben Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorteil
  • Reduzierung der Kosten – Der gesamte Verwaltungsapparat wird verschlankt, Aufwände reduzieren sich enorm durch die Standardisierung von Prozessen. Unnötige Lagerhaltung wird vermieden. Archivierung in digitaler Form spart Papier, Drucker, Regale, aber in erster Linie Zeit in der Ablage und im Zugriff auf relevante Dokumente

Fazit

Mit Einführung sowie Integrierung eines ERP-Systems begleitet durch einen qualifizierten ERP-Berater behält der Unternehmer stets den Überblick über laufende Prozesse sowie allen Bereichen einer Firma, wie z.B. Finanzbuchhaltung, Vertrieb und Marketing. Echtzeit-Auswertungen sind dank eines modernen Cloud-Hostings kurzfristig abrufbar, lückenhafte Analysen gehören der Vergangenheit an. Somit ergeben sich mit dem Einsatz eines ERP-Systems innerhalb kurzer Zeit enorme Vorteile für Unternehmen.

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